11.09.2020
Regionale Halloweendeko im Europa-Park

180.000 Kürbisse von Bauer Rauer aus Schwanau-Wittenweier

Wer denkt, Kürbisse sind immer orange und rund, irrt sich gewaltig. Vom weißen Ufo über den grünen Zwerg bis hin zum Erdnuss-Riesen gibt es zu Halloween im Europa-Park alle Farben und Formen zu bestaunen. 180.000 Exemplare präsentieren die volle Vielfalt. Mehr Kürbisdeko gibt es nirgends in Deutschland. Auf knapp 20 Hektar Fläche wachsen die Herbstfrüchte direkt in der Region. Über 80 Sorten reifen auf den Feldern in Schwanau-Wittenweier bei Landwirt Peter Rauer. In diesem Jahr feiert der "Rauerbauer" Jubiläum. Seit 25 Jahren beliefert er den Europa-Park zu Halloween mit Kürbissen. Dazu gehören mittlerweile ausgefallene Sorten aus der ganzen Welt, zum Beispiel der Hubbard aus Neuseeland, ein gräulich-grüner Speisekürbis, den man ab 26. September vor allem im Griechischen Themenbereich bestaunen kann. Die Halloweensaison in Deutschlands größtem Freizeitpark dauert bis zum 8. November. In diesem Jahr dürfen sich die Gäste zum ersten Mal noch länger an Gespenstern und Hexen erfreuen. HALLOWinter ist der einzigartige Mix aus schaurig-schöner Halloweenzeit und traumhaften Winterwochen. Auch für diesen verlängerten Zeitraum eignen sich Kürbisse ganz besonders gut als Dekoration, da sie bis zu einem Jahr lagerfähig bleiben wie Peter Rauer selbst getestet hat. Er weiß die Frucht auch als Lebensmittel zu schätzen und hat schon alle Sorten probiert - von Hokkaido-Suppe über gebackenen Butternuss bis zu Pink Jumbo Banana Brei. Bei Landwirt Rauer wachsen alle Früchte in Bio-Qualität, werden weder gedüngt noch gespritzt. Außerdem gibt man ihnen viel Platz. Jede Pflanze darf sich auf drei Quadratmetern voll entfalten. Das kommt den empfindlichen Kürbissen zu Gute. Sie wachsen prächtig unter der badischen Sonne und erfreuen im Herbst die Europa-Park Besucher mit besonders schönen Formen und Farben. Der Rauerbauer setzt dabei auf eine sechsjährige Fruchtfolge. So lange dauert es bis das gleiche Feld wieder mit Kürbissen bepflanzt wird. In der Zwischenzeit sorgen Weizen und Mais dafür, dass der Boden immer optimal mit Nährstoffen versorgt wird und maximalen Ernteerfolg bietet. Keine Frucht passt besser zur Halloweenzeit als der Kürbis. Obwohl er so harmlos aussieht, zählt er zu den aggressiven Pflanzen, die andere Gewächse umschlingen und würgen, um selbst mehr Platz zu bekommen. Zum Glück sind sie in Deutschlands größtem Freizeitpark dann nur noch Zier ohne besitzergreifendes Eigenleben. Die verschiedenen Sorten werden nach Themenbereichen sortiert, um ein besonders harmonisches Bild abzugeben. Gleich nach dem Haupteingang in der Deutschen Allee werden die Besucher vor allem mit dem typischen Halloween-Kürbis Renegade begrüßt. Wieviel Arbeit hinter der Natur-Deko steckt, wird bewusst, wenn man weiß, dass jeder der 180.000 Kürbisse mindestens sechs Mal durch die Hände der Landwirte und Gärtner wandert bis er an seinem Platz liegt - bei der Ernte auf den Schwad, von dort auf den Anhänger, der die Früchte zum Bauernhof transportiert, ab ins Wasserbecken und nach zwei Waschgängen weiter in große Kisten, die dann letztlich in den Europa-Park gebracht werden. Dort kommen die Kürbisse dann wie von Zauberhand in die 15 europäischen Themenbereiche und bescheren den Besuchern eine aufregende Halloween-Zeit in den leuchtendsten Farben. Schon ab dem 14. September sind einzelne Exemplare im Europa-Park zu bestaunen und es werden täglich mehr. Ab 26. September erstrahlt Deutschlands größter Freizeitpark dann wieder in voller Halloweenpracht.

  • Kürbismeer im Europa-Park

  • Landwirt Peter Rauer liefert seit 25 Jahren Kürbisse an den Europa-Park

  • 180.000 Kürbisse zieren zur Halloweenzeit den Europa-Park

  • Kürbisernte in Schwanau-Wittenweier

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